Das Gehege

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Man sieht unseren Tieren förmlich an, wie wohl sie sich am Südwesthang des Schlosses fühlen. Das zeigt sich auch jedes Jahr durch den reichlichen Nachwuchs. Aufgrund des jedoch begrenzten Raumes im Gehege ist es nur logisch, dass hin und wieder Tiere entnommen werden müssen. Verwendung findet das Damwild nicht nur in der eigenen Schlossküche. Auch einige Restaurants und Metzgereien der Umgebung werden mit bestem Wild von der Guts- und Forstverwaltung beliefert.

Das ist jedoch nicht die einzige Vermarktung. Am und um den Weihnachtsmarkt wird das Damwild in Form von Salami angeboten. Auch zu anderen Zeitpunkten im Jahr können Sie dieses besondere Fleisch bei uns käuflich erwerben und so sich selbst und/oder Ihren Gästen einen exquisiten Festtagsschmaus bieten.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne hier.


 
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Die Geschichte hierzu: Zur Zeit des Großonkels des Barons wurde der Garten auf der Südseite des Schlosses (Renaissance- und Obstgarten) von eigens dafür eingestellten Gärtnern gehegt und gepflegt. Nach der Übrgabe an Baron Theodor Vequel-Westernach musste zunächst eine vollständige und sehr kostspielige Dachsanierung vollzogen werden. Danach war an einen, oder wie zuvor, gar mehrere festangestellte Gärtner nicht mehr zu denken.

Nach wenigen Jahren verwilderte so der Schlossgarten; so suchte der Baron nach einer Möglichkeit, den ungehinderten Bewuchs einzudämmen. Im steilen Gelände war eine normale landwirtschaftliche Nutzung unmöglich und für eine andere Sonderform vermochte der Baron keinen Bauern der Umgebung zu erwärmen.

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So schaffte er sich nach einigem Überlegen das erste Stück Damwild an und machte den Garten kurzerhand zu einem Gehege. Seit nunmehr fast 30 Jahren können die Schlossbesucher deshalb den ca. 20 Stück Damwild beim Grasen, Dösen im Schatten der parkartig angeordneten Bäume oder beim Herumtollen zu sehen. Für Familie von Vequel-Westernach sind die Tiere zu liebgewonnenen Haustieren geworden und so werden sie auch behandelt.

Die Tiere leben nicht nur auf mehreren 1000 qm, sondern werden auch weder mit Zusätzen gefüttert, noch medizinischen Mitteln behandelt. Nicht nur die Fütterung, die aus Gras, Heu, Äpfeln, Kastanien, Rüben und hin und wieder Brot besteht - auch den, für die Tiere absolut stressfreien Abschuss, schmeckt man.

m Winter werden Kastanien und Eicheln, sowie Heu und Futterrüben von den umliegenden Bauern angekauft, um das Damwild auch in dieser Jahreszeit bestens versorgen zu können. Bei lang anhaltender geschlossener Schneedecke wird auch das Rehwild im eigenen Revier gefüttert.

Siehe auch Philosophie.